Sonntag Cantate.
Shownotes
XLIII. Gottes Gaben.
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00:00:01: Prädigten auf alle Sonnen- und Festtage des Jahres von August Ferdinand Hohn.
00:00:09: Dritte Lieferung, Reval, Achtzehnhundertsiebenundfünfzig Römisch, Dreihundvierzig Gottes Gaben.
00:00:20: Sonntag Kantate Es wartet alles auf dich Dass du ihnen Speise gibst zu seiner Zeit.
00:00:28: Wenn du ihnen gibst so sammeln sie.
00:00:31: Wenn du deine Hand auftust, so werden sie mit Gut gesättigt.
00:00:36: Verbürgst Du Dein Angesicht?
00:00:38: So erschrecken Sie!
00:00:40: Du nimmst weg Ihren Odem – so vergehern
00:00:43: Sie!".
00:00:45: So ist es täglich auf dieser Erde mit allen Kreaturen auch mit uns.
00:00:52: Es wartet alles auf Gott.
00:00:54: Es hängt alles an seiner Hand.
00:00:57: Millionen und Abermillionen Geschöpfe aber alle in sich arm, in sich nichts haben, was ihren Mangel stillern könnte.
00:01:08: Millionen leiblich und geistlich hungende und dürstende Geschöpfe!
00:01:15: O wäre über ihnen nicht ein mitleidiges und erbarmendes Herz?
00:01:20: Christen, wäre über uns nicht ein milder Geber der seine Hand auftiete – wo blieben wir?
00:01:27: Wohl uns.
00:01:28: es ist ein solcher Geber über uns.
00:01:32: Wir dürfen auf ihn warten.
00:01:35: Es dürfen alle Augen auf ihn warten!
00:01:39: Er hat Gaben für alle seine Geschöpfe, er hat GabEN auch für die Abtrünnigen.
00:01:46: Wie arm und elend wir auch seien – Wir haben einen Reichen Gott.
00:01:52: Und kannst du in Wahrheit sagen Mein Gott So ist alles Dein was Gott hat.
00:02:02: Diese Gedanken mögen uns in die Epistel des heutigen Sonntags einleiten, die wir jetzt miteinander betrachten wollen.
00:02:11: Wenn das heutige Evangelium von der großen teuerwerten Gabe handelt, die Christus uns erworben vom Heiligen Geist?
00:02:18: So hat die heutige Epistell eine Beziehung darauf, indem sie nämlich von den Gaben Gottes überhaupt und von der höchsten Gottesgabe insbesondere handelt!
00:02:31: Höret die Episte.
00:02:35: Jakobus eins, sechzehn bis einundzwanzig.
00:02:39: Irrit nicht liebe Brüder!
00:02:41: Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab vom Vater des Lichts bei welchen ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und der Finsternis?
00:02:56: Er hat uns gezeugt nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit, auf dass wir wären erstlinge seiner Kreaturen.
00:03:09: Darum, liebe Brüder, ein jeglicher Mensch sei schnell zu hören, langsam aber zu reden und langsam zum Zorn – denn des Menschenzorn tut nicht was wo Gott recht ist!
00:03:27: Darum so legt ab alle Unsauberkeit und Bosheit, und nehmt das Wort an mit Sanftmut.
00:03:36: Das in euch gepflanzt ist.
00:03:38: Welches kann eure Seele selig machen?
00:03:44: Gottes Gaben.
00:03:47: Erstens Was für Gaben können wir von Gott erwarten?
00:03:51: Zweitens Wie verhält sich der Geber bei diesen Gaben?
00:03:56: Drittens Welche isst seine beste Gabe?
00:04:01: Viertens.
00:04:02: Woran zeigt sich, dass wir diese Gabe wirklich mit Dank angenommen haben?
00:04:11: Irrit nicht liebe Brüder!
00:04:13: Liebe Brüde, das ist hier sehr bezeichnend.
00:04:16: es setzt etwas Gemeinsames voraus, dass alle die gleichermaßen haben, die sich Brüdern nennen als Sünderhaben, die sie sich Bruder in Christu nennen außer anderem auch das gemeinsam, Irren können.
00:04:34: Sünde und Irrtum sind zwei Dinge, die ganz zusammen gehören – wo Sünde ist da ist Irrtumm.
00:04:44: Sinde ist Finsternis daher das Irren des Sünders.
00:05:04: dass er von Gott versucht werde.
00:05:06: Also trauet Gott keine böse Absicht zu, legt das was in des Teufels Herzen ist nicht im Gottes Herz oder schiebe das was an deinem eigenen Argen Herzen isst nicht dem lieben Gott unter.
00:05:26: Dahin kann der Mensch leicht in der Anfechtung kommen.
00:05:30: So verfinstert kann sein Gemüt werden durch die Sünde, dass er in diesen gräulichen Irrtum verfällt.
00:05:38: Und das kann auch Frommern und redlichen Gemütern begegnen.
00:05:43: Ein Hiob verflucht den Tag seiner Geburt!
00:05:48: Dazu hat Gott mich geboren werden lassen, heißt es dann.
00:05:51: Dazu hat er mich aufbehalten, dass ich in solch ein Unglück gekommen.
00:05:56: So fürchterlich hatte er einen schwachen Augenblick, in welchem ich meiner selbst nicht her war.
00:06:01: gerecht In solche Höllenqualen hat er mir gebracht.
00:06:08: Das sind die Reden und Gedanken mancher Brüder gewesen Und sind es noch.
00:06:14: Dagegen sagt der Apostel Irrit nicht.
00:06:18: liebe Brüde Alle gute und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, vom Vater des Lichts.
00:06:27: Es ist nicht zu leugnen!
00:06:28: Wir sehen tausendfältiges Arges- und Böses, tausentfältigen Mangel und Jammer und Elend um uns an uns in uns.
00:06:38: Wir brauchen nur an die gegenwärtige Kriegsnutz zu denken und was sich darunter alles Argesböses jammervolles
00:06:45: regt.".
00:06:47: Wie leicht kommt da der Mensch ins Murren und rechten gegen Gott?
00:06:51: Wie leicht heißt es da, ja warum lässt Gott das zu?
00:06:56: Und wäre er ein guter Gott wie könnte er dann solchem zusehen.
00:07:01: Wie leicht übersieht man in solchen Notständen alles Gute, dass Gott sonst gegeben namentlich die vollkommenen Gaben im Geistlichen!
00:07:17: empfangen.
00:07:19: Und statt von Herzenbuse zu tun und alle Schuld des Bösen nur in der eigenen Argenbrust zu suchen, stattdessen start man nur auf den gegenwärtigen sichtbaren Mangel und jammert und nagt und plagt sich damit herum – und so verliert man mit seinem Dank zu Gott auch alles Vertrauen zu
00:07:41: ihm.".
00:07:42: Man traut ihm nichts Gutes mehr zu.
00:07:45: Man verliert alle rechte Erkenntnis von ihm, man verliert seinen Glauben an den persönlichen, lebendigen, guten Gott!
00:07:54: Man sieht lauter Zufall, lauter Menschenmachwerk.
00:07:58: Man kommt von einer Finsternis und Trostlosigkeit in die andere.
00:08:03: Oh wie wahr ist das was der fünftigte Psalm sagt?
00:08:08: Wer dank Opferter preiset mich Und das ist der Weg, dass ich ihm zeige, dass Heil Gottes.
00:08:20: Die Gaben Gottes sind dir, Mensch immer nicht gut genug und nicht vollkommen genug!
00:08:26: Hast du dem Geber aber auch nur für eine Gabe von Herzen gedankt?
00:08:31: Du verdienst nicht einen Bissen Brot?
00:08:34: dankst du dem Herrn noch alle Tage, dass du ein Stück Brot hast und eine Stelle wo du ruhig dein Haupt hinlegen kannst.
00:08:42: Tue erst das, lerne erst den Kinderdank, fange das christliche ABC erst an.
00:08:48: Dann wollen wir miteinander
00:08:50: weiterreden.".
00:08:52: Also irrt nicht, liebe Brüder!
00:08:55: Alle gute Gabe und alles vollkommene Gabe kommt von oben herab vom Vater des Lichts.
00:09:03: Nein – von ihm kommt keine schlechte Gabe.
00:09:07: Von ihm kommt das Nicht, dass dein verfinstertes Herz Gott
00:09:11: zuschreibt!".
00:09:12: denn Gott ist ein Vater des Lichts.
00:09:15: Alle, alle Gute und vollkommene Gabe kommt von oben
00:09:21: herab.".
00:09:23: Ach!
00:09:24: Wie viel gute und vollkomene Gaben haben wir empfangen?
00:09:27: Und er fangen sie
00:09:28: noch?!
00:09:29: Was hätte der Vater des Lichts sonst für einen Grund gehabt uns um die ganze Schöpfung zu schaffen wenn er uns nicht alles Gute Wenn er nicht sein Licht und Leben fort und fort in seine Kreaturen hätte ausgießen wollen, wir schwimmen in einem Meere von guten und vollkommenen Gottesgaben auch mitten unter dem Pesthauch, der von unten aus dem Untergrund, aus dem Reich der Finsternis kommt.
00:10:02: Mitten in einer sündigen und argen Welt, mitten under den Zerstörungen an Zerrüttungen die da Gott entfremdete Sinn anrichtet.
00:10:12: Mitten unter dem Wechsel und der Hinfälligkeit alles irdischen, mitten in diesem Todesleibe der tausend Gefahren- und Ängsten unterworfen ist, der von Tage zu Tage verwestet.
00:10:27: Mittendarin sind wir dennoch von einem mehr von guten und vollkommenen Gottesgaben umgeben.
00:10:35: O lasst Euch Herz und Augen dafür öffnen!
00:10:39: Das Herz ist zu Der Sinn ist tot.
00:10:43: Lasst euch Herz und Sin lebendig machen!
00:10:46: Fanget an, für jede Gottesgabe zu danken Und von Stunde zu Stunde Von Tage zu Tage werdet ihr überströmt werden mit seinen Gaben.
00:10:59: Über bitten und verstehen werdet Ihr nehmen Dass eure Freude vollkommen sei Und das wird sich nicht verändern.
00:11:10: Das wird nicht abnehmen.
00:11:13: Es ist nicht so in Gott, wie es in uns Argenmenschen ist.
00:11:17: Jetzt sind wir aufgelegt zu geben und in der anderen Stunde verschließen wir unser Herz.
00:11:23: Jetzt ist das Licht.
00:11:24: in einem Morgen verfinstern wir unser Herzen.
00:11:28: Heute sind wir freundlich, morgen verdüstert und Liebe leer!
00:11:34: So ist es nicht bei dem Vater des Lichts.
00:11:38: Bei ihm ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und
00:11:42: Finsternis.".
00:11:43: Oh, was ist das für ein Trost in dieser verfinsterten betrübten Zeit?
00:11:49: Was is' das für einen Halt gegen alle andringende Not- und Gefahr- und Mangel-und Anfechtung.
00:11:56: Bei dem Leben Gott ist keine Veränderung noch Wechsel!
00:12:02: Liebes Herz, verändert du dich nur nicht gegen deinen Gott wenn Du ihn einmal erkannt und gefunden und ihm gedankt.
00:12:12: Wechsel du nur nicht deinen Stand zu ihm, wenn du einmal in den rechten kindlichen Stand zu ihn gekommen.
00:12:21: Er wird sich nicht verändern noch wechseln.
00:12:25: Es mag gehen wie es geht von außen gegen dich.
00:12:29: Lässt du dich nur nicht irre machen an deinem Gott Wird er sich nicht verändert noch wexeln.
00:12:36: Gott ist nicht wie viele Menschen bei denen man immer nicht recht weiß wie man mit ihnen dran isst.
00:12:43: Bei Gott weiß man immer, wie man mit ihm dran ist.
00:12:48: Sein Herz isst weich!
00:12:50: Ist gnadenreich!
00:12:53: Du bleibest wie du bist, liebster Gott!
00:12:56: Du lässt dich auch durch meine Veränderungen und Wechsel nicht irre machen.
00:13:01: Ach das wäre auch schlimm!
00:13:04: Jetzt brennt mein Herz für Dich und morgen.
00:13:07: Heute suche ich Dich Und Morgen Heute habe ich Lust an deinem Geburt und Willen, und morgen?
00:13:15: Nein.
00:13:15: Mein lieber Gott!
00:13:16: Du lässt dich dadurch nicht verändern.
00:13:19: Du vergibst mir meine Sünde.
00:13:21: Du hast Geduld mit meiner Schwachheit.
00:13:25: Du machst meine Finsternis wieder Licht.
00:13:28: Wahrhaftig, liebe Brüder!
00:13:30: Bei Gott ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichts unter Finsterness.
00:13:36: Eine Schande ists wenn wir es nicht erfahren haben und an Schande ist es, wenn wir nicht glauben, dass wir erst weiter noch erfahren werden auch in dieser betrübter Zeit.
00:13:48: Was ist nun die beste allerguten?
00:13:52: Und die vollkommenste aller vollkommenen Gabern – die Gabe, die, wenn Wir sie haben uns die gewisseste Bürgschaft gibt das Gott uns Unfalleränderlich der Vater des Lichts unser Vater bleiben und dass es in Zeit- und Ewigkeit keine gute und vollkommene Gabe mangeln werde?
00:14:12: Das ist, was unser Text sagt.
00:14:16: Er hat uns gezeugt nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit auf das wir wären erstlinge seiner Kreaturen.
00:14:27: Das Wort der weil das Wort im Anfang schon bei Gott und Gott das Wort war.
00:14:39: Das Wort ist nichts anderes als der persönliche, wesentliche Sohn Gottes selbst – wie er in der Fülle der Zeit Mensch geworden und wie er nun vor- und nach seiner Menschwerdung im ganzen Worte der Heiligen Schrift uns verkündigt und gegeben
00:14:58: wird.".
00:14:59: Davon heißt es, also hat Gott die Welt geliebt.
00:15:04: Dass er seinen eingeborenen Sohn gab und hat Gott seines eingeborenen Sohnes nicht verschont sondern ihn für uns alle dahin gegeben.
00:15:15: Wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
00:15:20: Das Wort ist die höchste Gabe denn in dem Wort ist der Geist und im Geist gibt sich uns der Höchste selbst.
00:15:31: Und durch das Wort werden wir zum höchsten, dass über alles bitten und verstehen geht, auserkoren und gemacht!
00:15:42: Wir haben das Bild Gottes, das durch die erste Schöpfung uns von Gott gegeben ward
00:15:47: verloren.".
00:15:49: Wir werden aber in der zweiten Schöpfung, in der Wiedergeburt durch das Wort zu erstlingen der Kreaturen Gottes gemacht.
00:15:58: Erstlinge der Kriatur.
00:16:00: Gott ist das Will-was sagen!
00:16:02: Das will so viel sagen als jeder wiedergeborene Mensch geht dem Vater des Lichts über die ganze Schöpfung, über alle Welten, über Alle Engel Herrschaften Drohnen, Gewalten dieser und der zukünftigen Welt.
00:16:22: Der widergeborene Mensch ist das erste und höchste Wesen in der ganzen Schöpfung Gottes.
00:16:29: Das ist so gewisslich wahr – so war das ewige Wort unsere Menschheit an sich genommen!
00:16:36: So war der Sohn Gottes unseren Menschheit mit sich genommen in den Stand seiner Erhöhung und als des Menschen Sohn lebt und regiert und als das Menschensohn wiederkommen wird in seiner Herrlichkeit.
00:16:52: Ist es so, meine Leben?
00:16:54: Und es ist so!
00:16:57: Was sagen wir dann noch?
00:16:59: Was fürchten wir denn noch?
00:17:01: Gott möchte sich gegen uns verändern.
00:17:04: Gott möchte mit seinen guten und vollkommenen Gaben gegen uns aufhören.
00:17:10: Darum lasstet uns nicht fürchten und sorgen.
00:17:13: Danach aber lasset uns trachten Darum sorgen, darum fragen.
00:17:20: ist der gute und gnädige Wille Gottes auch an uns geschehen.
00:17:26: Haben wir ihn bei uns geschenen lassen?
00:17:31: Hat Gott uns zeugen können durch das Wort der Wahrheit?
00:17:36: Sind wir wieder geboren?
00:17:38: Geboren zu sein ohne doch Wiedergeboren zu sein!
00:17:43: Das heißt zurückgeblieben sein hinter dem Guten und gnädigen Willen Gottes.
00:17:51: Mit anderen Worten, seelig werden können und nicht selig werden wollen.
00:17:59: Gottes Wort haben können und es verachten einen Heiland haben können Und doch ohne Heiland hingehen des heiligen Geistes teilhaftig sein können und doch ohne den Geist sein Erstling der Kreaturen Gottes durch Jesem werden können und doch unter das Tier des Feldes hinunter sinken, aus eigener Schuld.
00:18:27: Das ist ein unseliges Ding!
00:18:30: Das ist der Gegensatz von aller guten und vollkommenen Gottesgabe.
00:18:36: Das isst wodurch der Mensch sich Gottes und seiner Gabel selbst
00:18:43: beraubt.".
00:18:45: Sind wir wieder geboren und trachten, wer danach ist zu sein?
00:18:50: Woran wird sich es zeigen?
00:18:54: daran wie wir mit dem Wort der Wahrheit der besten Gottesgabe umgehen.
00:19:02: Was sagt unser Text?
00:19:05: Liebe Brüder ein jeglicher Mensch sei schnell zu hören.
00:19:10: sind wir das schnell zu hören, freilich keiner Stadtgeschichten sondern das Wort der Wahrheit.
00:19:18: Setzen wir etwas daran, dass wir es nur hören können?
00:19:23: Durch das Ohr geht das neue Leben ein.
00:19:27: Hungert und dürstet unsere Seele täglich nach Gottes Wort.
00:19:31: aber freilichen nicht um Unterhaltung Gedankenkitzel und dergleichen Nein!
00:19:36: Um die Wahrheit und des Lebens zu haben.
00:19:40: Ein jeglicher Mensch sei schnell zu hören.
00:19:44: Langsam aber zu reden, sind wir das?
00:19:49: Durch Schnelles Reden geht hinaus was durchs Ohr ins Herz gekommen.
00:19:55: Durch schnelles unzeitiges Reden verfliegt Saft und Kraft des neuen Lebens.
00:20:03: Schnell es reden macht geistlos Macht geistlich tot.
00:20:09: Wer aus Gott geboren ist hat mehr als einmal gebeten und gefleht.
00:20:14: Herr, schweige meine Zunge.
00:20:17: Herr, halte im Zaum meine Zonge!
00:20:20: Herr, lege ein Schloss an meinen Mund.
00:20:25: Schnelles Reden zündet wie ein kleines Feuer einen großen Wald an.
00:20:32: gibt die Seele Preis den höllischen Mächten, wie ein Schiff Wind und Wellenpreis gegeben ist wenn das Steuerruder nicht gehalten und regiert wird.
00:20:46: Langsam zu reden sei ein jeglicher Mensch aber auch langsam zum Zorn Denn des Menschenzorn tut nichts was vor Gott recht ist.
00:21:00: Denken wir nur an Keinen als zu ihm gesagt war Was verstellen sich deine Gebärden?
00:21:07: Der Zorn des Menschen im Gegensatz gegen den heiligen göttlichen Zorn, also der eigenwillige selbstsüchtige persönliche ungerechte Zorn macht das göttliche Bild an dem Menschen zum Zerrbild.
00:21:21: Zum Satansbild.
00:21:24: Oh sehen wir das!
00:21:25: Lassen wir es uns vor Augenmalen vom Wort der Wahrheit wenn wir zum Zorn gereizt werden und wenn der Zorn in uns auf Wald.
00:21:35: Langsam, langsam zum Zorn!
00:21:39: Sonst tut man das was vor Gott nicht recht ist und es heißt jedoch seit aber Täter des Wortes und nicht höherer allein sonst würdet ihr euch selbst betrügen.
00:21:55: darum so legt ab.
00:21:58: alle Unsauberkeit und alle Boßzeit.
00:22:01: warum?
00:22:02: Weil daraus hervorgeht das Schnellsein zum Reden, Das Schnellsein zum Zorn.
00:22:10: Hören wir es!
00:22:11: Aus Unsauberkeit kommt das Schellsein Zum Reden – Die Geschwätzigkeit, die Unnützen und vielen Worte.
00:22:20: Es ist das Schellsseinsumreden Ein überfließender Unsaubergte des Herzens.
00:22:27: Je sauberer das Herz und je ernster im Herzen für die Reinigung gesorgt wird durch das Blut Christi, desto langsamer ist der Mund im Reden.
00:22:38: Ach!
00:22:39: Wie viel Unsauberkeit isst durch unsere Worte vor Gottes Ohr und in andere Menschen Herzen gekommen?
00:22:49: Wieviel Unreinigkeit haben wir zu
00:22:52: bekennen?".
00:22:53: Gott sei uns Sündern, Gnädig und Reinige uns.
00:22:58: Hören wir es aber auch!
00:23:00: Alles Schnellsein zum Zorn kommt aus Bosheit des Herzens – aus Bosheid.
00:23:08: Das sagt das Wort der ewigen Wahrheit.
00:23:11: Entschuldigen wir also unseren Jähzorn, unser Pochen-und-Toben und unsere Ausfahren?
00:23:17: Entschulgen wir es nicht mit einem heftigen lebhaften
00:23:20: Temperament?!
00:23:22: Damit würden wir die Schuld auf Gott schieben und ihn beschuldigen, dass er ein Versucher zum Bösen ist.
00:23:30: Nennen wir auch nicht Anfechtung des Teufels und Besessenheit was Bosheit – Bosheit des eigenen Herzens isst.
00:23:39: Nennern wir es Bosheit und bekennen wir's als Sünde.
00:23:44: Sonst wirds mit dem Ablegen nicht gehen!
00:23:50: Was abgelegt werden soll?
00:23:52: Das müssen wir erkennen, als das was es ist und mit dem rechten Namen nennen und bekennen.
00:24:01: Also legt ab alle Unsauberkeit und alle Boßheit und nehmet das Wort an mit Samstmut, dass in euch gepflanzt ist.
00:24:14: welches kann eure Seelen selig machen?
00:24:19: Ein Wort kann in einen gepflanzt sein, das Wort aus welcher Mann von Neuem geboren wird.
00:24:26: Und doch kann es noch nicht angenommen sein!
00:24:32: Zum Annehmen gehört Sanftmut.
00:24:37: Das ist der Zustand wo man langsam zum Reden und langsam zum Zorn isst, wo das Herz sich setzt und stillt, wo man sich Zeit nimmt über das Wort nachzudenken und das Wort in sich zu bewegen.
00:24:56: Sanftmut gehört dazu, die höchste und vollkommendste Gabe Gottes Wert zu halten und anzunehmen!
00:25:07: Sanftmut gehört dazu es recht zu bedenken dass dieses Wort welches in einen gepflanzt wird die Seele selig machen kann.
00:25:19: Wer hat solche Sanftmut aus sich selbst?
00:25:23: Wer kann ablegen alle Unsauberkeit und Bosheit, Aus eigenem Trieb und Kraft.
00:25:29: Wer ert nicht aus sich Selbst?
00:25:33: O du grundgütiger Gott!
00:25:36: Du Vater des Lichts!
00:25:38: Du weißt gar wohl was uns gebricht.
00:25:42: Du kennst unseren Betrübenstand.
00:25:46: Siehe unsere Augen warten auf dich dass du uns gibst, die Gaben, die wir brauchen.
00:25:55: Oh, du reicher Gott!
00:25:56: Gib uns nur dies eine, Jesu Deinen Sohn und in ihm das neue Leben und die Neue Geburt – dann haben wir alles.
00:26:09: Für alles aber für jedes Stück dein Brot, für jeden Atemzug unter deinem Himmel leere uns danken durch deinen Heiligen Geist.
00:26:21: Dann werden wir solche sein, die da haben und denen weil sie haben – Die Fülle wird gegeben werden.
00:26:31: Amen.".
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